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Handel direkt 6/2020

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04 TOP THEMEN HANDEL

04 TOP THEMEN HANDEL DIREKT | NOVEMBER / DEZEMBER 2020 | #6 Erhöhung des Mindestlohns ab 2021 Folgen für Arbeitgeber im Einzelhandel Wie sieht die Zukunft der Fußgängerzonen aus? Foto: ©Trueffelpix - stock.adobe.com Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2021 von bisher 9,35 auf 9,50 Euro pro Stunde. Arbeitgeber müssen dabei insbesondere die Folgen für bereits bestehende geringfügige Beschäftigungsverhältnisse beachten. Wurde bisher die für eine geringfügige Beschäftigung maximal mögliche Arbeitszeit vollständig ausgeschöpft und soll auch künftig der Status als geringfügiges Beschäftigungsverhältnis erhalten bleiben, führt die Erhöhung des Mindestlohns zu einer Reduzierung der Arbeitszeit. Bestehende Arbeitsverträge müssen daher zur Vermeidung einer künftig sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ggf. auf die geringere maximale Arbeitszeit angepasst werden! Informationen dazu erhalten Sie in unserer neuen HBE-Info und bei den Juristen in den HBE-Bezirksgeschäftsstellen. Schutz vor Abmahnungen im Internet Auf Nummer sicher gehen Um heutzutage wettbewerbsfähig zu sein, wird der Online-Auftritt zu einem immer wichtigeren Absatzkanal für Händler. Doch stehen sie dabei vor vielen Fragen: Welche gesetzlichen Richtlinien müssen befolgt werden? Was passiert bei Erhalt einer Abmahnung? Können die finanziellen Folgen getragen werden? Denn jeder zweite Händler wurde bereits einmal abgemahnt. Das ist nicht nur teuer, sondern kostet vor allem Nerven. Um Sie wirksam vor Abmahnungen zu schützen bietet unser langjähriger HBE-Kooperationspartner Signal Iduna den SI-Abmahnschutz an: Erhalten Sie eine Abmahnung, brauchen Sie sich keine Sorgen mehr um die finanziellen Folgen zu machen. Die Signal Iduna lässt diese für Sie auf Rechtmäßigkeit überprüfen und übernimmt die anfallenden außergerichtlichen und gerichtlichen Kosten. Für umgerechnet 24,99 Euro im Monat. Ihr Ansprechpartner: Christian Burghard, E-Mail: hbe@signal-iduna.de, Tel.: 089 55144-280. Macht einfach Spaß: In der Innenstadt von Straubing tragen die moderne Möblierung und eine umfangreiche Bepflanzung Lokales Portal von Antenne Bayern „Kauft’s daheim“ Fußgängerzonen haben sich auch in Bayern seit vielen Jahrzehnten als wichtiger Faktor innerstädtischer Attraktivität fest etabliert. Doch das Erfolgsmodell kommt immer häufiger unter Druck. Eine neue HBE-Studie hat bayerische Fußgängerzonen untersucht. Insbesondere in Klein- und Mittelstädten werden die Rufe nach einem Rückbau lauter. Sinkende Kundenfrequenzen durch den boomenden Online-Handel sorgen auch in vielen bayerischen Innenstädten und Ortskernen bei Politik, Verwaltung und Handel für Alarmstimmung. Zusätzlich erfordern neue Nutzungen (z. B. Wohnen und Freizeit) eine Neubewertung. In der neuen HBE-Broschüre „Quo vadis Fußgängerzone?“ wollen das bayerische Wirtschaftsministerium und der HBE Politik, Verwaltung und Wirtschaft dabei helfen, die richtigen Entscheidungen für „ihre“ Fußgängerzone zu treffen. HBE-Präsident Ernst Läuger: „Sicherlich gibt es keine Patentrezepte, doch die aufgeführten Best-Practice-Beispiele und Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung des Online-Handels weiter gesteigert, auch für die lokale Wirtschaft. Daher hat Antenne Bayern jetzt die Initiative „Kauft’s daheim“ gestartet, die auch von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und dem HBE unterstützt wird. Bei der Aktion werden Händler und Kunden online zusammengebracht. Damit soll der Einkauf beim Händler in der Heimat vereinfacht werden. Auf www.kauftsdaheim.de können sich ab sofort Kaufleute, Gastronomen, Handwerker und Dienstleister eintragen und kostenlos ihre Produkte präsentieren. Kunden bekommen damit alle Angebote ihrer lokalen Lieblingshändler in Echtzeit auf ihr Smartphone. Die Online-Plattform ist für alle Anbieter und Kunden kostenlos. Wie funktioniert das? Auf www.kauftsdaheim.de kön-

HANDEL DIREKT | NOVEMBER / DEZEMBER 2020 | #6 TOP THEMEN 05 Neue HBE-Studie Quo vadis Fußgängerzone? zu einer hohen Aufenthaltsqualität bei. (Foto: © Stadt Straubing) die umfangreiche Checkliste unterstützen die politisch Verantwortlichen bei der Entscheidungsfindung.“ Die möglichen Ursachen für rückläufige Frequenzen in den Fußgängerzonen sind vielfältig: neue Entwicklungstrends im Einzelhandel, die fortschreitende Digitalisierung sowie ein Wandel im Konsumverhalten und dem Lebensstil der Kunden. Auch wenn diese Veränderungen einen allgemeinen Trend darstellen, sind in Bayern die Ortskerne von Klein- und Mittelstädte besonders stark nen sich Händler kostenlos einmalig registrieren. Dann muss ein Anbieterprofil erstellt und veröffentlicht werden. Jetzt kann der Händler seine Produkte und Produkthighlights hochladen. Antenne Bayern will mit der Initaitive Verkäufer und Käufer zusammenbringen und so die bayerische Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit über eine gemeinsame Plattform stärken. betroffen. Läuger: „Schließungen oder allgemeine Gestaltungsprobleme machen sich aufgrund der geringeren Größe der Fußgängerzone dort viel stärker bemerkbar und wirken sich umgehend auf die Aufenthaltsqualität aus.“ Die neue Studie steht auf der HBE-Website unter www.hv-bayern.de (Leistungen/Studien & Umfragen) zum kostenlosen Download bereit. Ihre HBE-Ansprechpartnerin: Simone Streller, E-Mail: streller@hv-bayern.de, Telefon: 089 55118-112. Handels-Infos online HBE-Newsletter bestellen! Weihnachtszeit Hochkonjunktur für Ladendiebe Trotz Corona haben Langfinger jetzt Hochkonjunktur: Zwei Drittel der Einzelhändler beklagen in der Weihnachtszeit den höchsten Warenschwund, denn die Geschäfte sind voll und das Verkaufspersonal ist stark beschäftigt. Auch wenn die Corona-Beschränkungen in diesem Jahr sicherlich nicht für rappelvolle Geschäfte sorgen werden, sollten Inhaber und Personal besonders wachsam sein. Die Diebe werden immer dreister und entwickeln immer neue Methoden, um die Sicherheitsvorkehrungen oder das Personal zu überlisten. Unehrliche Kunden lassen jedes Jahr in Bayern Waren im Wert von rund 350 Millionen Euro mitgehen. Große Sorgen macht dem Handel der andauernde Zuwachs bei schwerem Ladendiebstahl. Der Schaden durch professionelle Diebesbanden – auch aus dem Ausland – steigt jedes Jahr kontinuierlich immer weiter an. Zwar kann man sich nicht hundertprozentig schützen, doch Einzelhändler können es Ladendieben schwer machen. Hinweise zu Methoden und Tricks der Ladendiebe und Präventionsmaßnahmen (z. B. Ladenbau, elektronische Artikelsicherung, Videoüberwachung usw.) erhalten Sie in unserem aktualisierten HBE-Praxiswissen „Ladendiebstahl“. Darin wird über Möglichkeiten und Befugnisse des Einzelhändlers bei Ladendiebstahl (z. B. Taschenkontrolle, Hausverbot, Schadens ersatz, Fangprämie) aufgeklärt. Außerdem sind Muster entwürfe für Strafanzeige und Hausverbot beigefügt. Das Praxiswissen finden Sie auf der HBE-Homepage unter www.hv-bayern.de/downloads/. Schützen Sie Unternehmen und Mitarbeiter Vorsicht, dunkle Jahreszeit! Nun hat wieder die dunkle Jahreszeit begonnen und damit die Hauptsaison für Einbrecher. Viele Geschäftsinhaber machen es Einbrechern leider immer noch viel zu einfach, da die verwendete Sicherheitstechnik oft völlig veraltet ist. Unser HBE-Kooperationspartner Telenot ist hier genau der richtige Ansprechpartner für den Handel. Das Unternehmen deckt die ganze Palette sicherheitsrelevanter Komponenten ab. Wichtig für Einzelhändler: Nur mit einer vom Verband der Schadenversicherer (VdS) zertifizierten Alarmanlage, wie der von Telenot, ist man auf der sicheren Seite. Auch die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder empfiehlt beim Einbruchschutz nur geprüfte, zertifizierte und somit normkonforme Produkte. Lassen auch Sie Ihr Unternehmen von einem autorisierten Telenot-Stützpunkt vor Ort unverbindlich auf Sicherheitslücken prüfen. Mehr Infos unter: https://www.telenot.com/de/handel/services/ sicherheits-check/.

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