Aufrufe
vor 2 Jahren

Handel direkt 4/2018

  • Text
  • Handel
  • Arbeitgeber
  • Unternehmen
  • Juli
  • August
  • Informationen
  • Bayern
  • Bisher
  • Handels
  • Landesgartenschau

04 TOP THEMEN HANDEL

04 TOP THEMEN HANDEL DIREKT | JULI / AUGUST 2018 | #4 HBE-Tarifkommission Sabine Kratochwil neue Vorsitzende HBE Info Sabine Kratochwil (Foto) ist neue Vorsitzende der HBE- Tarifkommission. Sie wurde in der jüngsten Sitzung einstimmig gewählt. Sabine Kratochwil ist seit 16 Jahren Mitglied der HBE-Tarifkommission. Sie ist Personalleiterin bei der Baur Versand (GmbH & Co KG) in Burgkunstadt. HBE-Tarifgeschäftsführerin Dr. Melanie Eykmann: „Ich freue mich sehr über diese Wahl. Der HBE geht damit gestärkt und gut aufgestellt in die nächste Tarifrunde.“ Kratochwil tritt damit die Nachfolge von Sebastian Strache an. Dieser war aus der HBE-Tarifkommission ausgeschieden, da er in ein anderes Unternehmen der Otto Group nach Hamburg wechselt, welches keinen Einzelhandelsbezug hat. Zum stellvertretenden Vorsitzenden der HBE-Tarifkommission wurde (ebenfalls einstimmig) Nico Lehm (Rewe Markt GmbH) gewählt. Stadtmarketingpreis Das sind die Sieger 2018 Die Würfel sind gefallen: Die Sieger des Stadtmarketingpreises Bayern 2018 kommen aus Coburg, Donauwörth, Murnau und Obernburg. Die Jury vergab außerdem einen Sonderpreis an das Stadtmarketing Deggendorf. HBE-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Puff und Staatsminister Franz Josef Pschierer überreichten die Preise im Rahmen einer Feierstunde im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Der Stadtmarketingpreis Bayern zeichnet beispielhafte Projekte des City- und Stadtmarketings aus. In diesem Jahr wurde der begehrte Preis bereits zum 9. Mal vergeben. Initiatoren des Stadtmarketingpreises sind neben dem HBE u. a. die CIMA Beratung + Management und das Bayerische Wirtschaftsministerium. Eine Bildergalerie von der Preisverleihung finden Sie unter www.hv-bayern. de. Ihre HBE-Ansprechpartnerin: Simone Streller, E-Mail: streller@hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-112. Ausnahmen müssen für den Kunden deutlich dargestellt sein Werbung mit Rabatten Ab dem 1. Januar 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn von bisher 8,84 Euro auf 9,19 Euro pro Stunde. Hieraus ergeben sich insbesondere Folgen für bereits bestehende geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, die Arbeitgeber dringend zu berücksichtigen haben. Wurde bisher die für eine geringfügige Beschäftigung maximal mögliche Arbeitszeit vollständig ausgeschöpft und soll auch künftig der Status als geringfügiges Beschäftigungsverhältnis erhalten bleiben, führt die Erhöhung des Mindestlohns zu einer Reduzierung der Arbeitszeit. Ein geringfügig Beschäftigter mit einer Vergütung von 8,84 Euro durfte bisher 50,9 Stunden pro Monat beschäftigt werden, ohne den monatlich maximal zulässigen Verdienst von 450 Euro zu überschreiten. Die Anhebung des Mindestlohns hat zur Folge, dass künftig nur noch eine Beschäftigung mit max. 48,96 Stunden pro Monat möglich ist, ohne die 450-Euro-Grenze zu überschreiten. Hinweis: Bestehende Arbeitsverträge, die die bisher Werbung mit einem prozentual bezifferten Rabatt ist wettbewerbswidrig, wenn unklar ist, welche Waren ausgenommen sind. Das hat jetzt das Oberlandesgericht München entschieden (Az.: 6 U 403/17, Urteil vom 8.2.2018). Eine Rabattaktion mit der Aussage „25 Prozent Geburtstagsrabatt auf fast alles“ ist nur zulässig, wenn in ausreichender Form über die Einschränkungen des Sonderangebots informiert wird. Lautet der Sternchenhinweis „Mit folgenden Einschränkungen: Gültig nur bei Neuaufträgen, ausgenommen bereits reduzierte Ware und alle Angebote aus unseren Prospekten, Anzeigen, Mailings“ genüge dies nicht, da nicht hinreichend bestimmt ist, welche Waren nun von der Werbung erfasst sind und welche nicht. Ein Unternehmen müsse auf etwaige Einschränkungen

HANDEL DIREKT | JULI / AUGUST 2018 | #4 TOP THEMEN 05 Erhöhung Mindestlohn 2019 Folgen für Arbeitgeber im Handel Betriebliche Zusatzleistungen Geringverdiener und Arbeitgeber profitieren Das Betriebsrentenstärkungsgesetz hat zum 1. Januar auch ein staatlich gefördertes Zuschussmodell gebracht. Dieses soll die betriebliche Altersversorgung (bAV) für gering verdienende Arbeitnehmer (monatlicher Bruttoverdienst von weniger als 2.200 Euro) stärken. Der bewährte HBE-Kooperationspartner Signal Iduna hat darauf mit einem neuen Produkt reagiert: der SI Betriebsrente+. Arbeitgeber, die für diese gering verdiendenden Mitarbeiter einen Mindestbeitrag von jährlich 240 Euro in eine bAV einzahlen, erhalten einen Zuschuss von 30 Prozent. Dieser Zuschuss ist gedeckelt bei 144 Euro jährlich, so dass sich ein maximal förderfähiger Beitrag von 480 Euro ergibt. Gefördert werden können allerdings nur Produkte, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Betriebsrente+ der Signal Iduna erfüllt diese Voraussetzungen. Es handelt sich um eine fondsgebundene Direktversicherung, die eine Mindestleistung garantiert. Arbeitgeber profitieren mit Hilfe der Betriebsrente+ nicht nur von dem staatlichen Zuschuss. Indem sie eine bAV für ihre Arbeitnehmer einrichten, bringen sie ihre besondere Wertschätzung zum Ausdruck. Dies fördert das gute Betriebsklima und sorgt so für eine geringere Fluktuation. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter www.signal-iduna.de oder bei: Jürgen Rittel, E-Mail: juergen.rittel@signal-iduna.net, Tel.: 089 55144280. zulässige maximale Arbeitszeit ausgeschöpft haben bzw. eine monatliche Arbeitszeit von mehr als 48,96 Stunden vorsehen, müssen daher zur Vermeidung einer künftig sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf die geringere maximale Arbeitszeit angepasst werden! Für Arbeitsverträge mit einem niedrigeren Arbeitsvolumen als 48,96 Stunden pro Monat besteht hingegen zum 1. Januar 2019 kein Anpassungsbedarf. Die Voraussetzungen für eine Sozialversicherungsfreiheit (mit Ausnahme der seines Angebots hinreichend deutlich und transparent hinweisen. Dies gelte insbesondere dann, wenn ein Unternehmer einen Rabatt „auf alles“ auslobe. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Juristen in den HBE-Bezirksgeschäftsstellen. Rentenversicherung) liegen bei Vereinbarung eines Arbeitszeitkontos dann vor, wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht überschreitet. Im Jahresdurchschnitt war hier bisher eine maximale Arbeitszeit von durchschnittlich 50,9 Stunden monatlich zu beachten. Dies entsprach einer maximal zulässigen Jahresarbeitszeit von insgesamt 610,80 Stunden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere HBE-Juristen. Tag des Handels 2018 Online anmelden! Datenschutz-Grundverordnung Ist Ihr Unternehmen gut gerüstet? Seit dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Welche Erfahrungen haben Handelsunternehmen gemacht? Kommt eine Abmahnwelle? Auf dem Tag des Handels präsentiert der HBE eine erste Zwischenbilanz. Erfahren Sie auf unserem Tag des Handels, wie Unternehmen auf Abmahnungen reagieren sollten, was der neue Datenschutz angerichtet hat und warum die DS-GVO für Handelsunternehmen eine Daueraufgabe ist. Wie scharf kontrollieren die Aufsichtsbehörden? Liegen bereits erste Gerichtsentscheidungen vor? Neben der DS-GVO stehen unter anderem die Digitalisierung und die Chancen für kleine Händler im Mittelpunkt der HBE-Veranstaltungsreihe. Die Termine für den Tag des Handels in Ihrer Region: Würzburg (10.10.), München (11.10.), Augsburg (16.10.), Nürnberg (17.10.), Straubing (18.10.) und Hallstadt (23.10). Weitere Informationen bei: Larissa Völker, E-Mail: voelker@hv-bayern.de, Tel.: 0821 34670-11.

Aktuelle Meldungen

© Copyright Handelsverband Bayern e.V.