Aufrufe
vor 2 Wochen

Handel direkt 3/2021

  • Text
  • Handelsverband
  • Arbeitsrecht
  • Corona
  • Bayern
  • Verkauf
  • Lokalen
  • Arbeitgeber
  • Pandemie
  • Studie
  • Bayerischen
  • Juni
  • Handel
  • Einzelhandel

Handel direkt

INZIDENZ UND SCHWELLENWERTE Was bedeuten sinkende Corona-Fallzahlen für den Handel? Antworten auf Seite 3. NEUE STUDIE Shopping-Tourismus ist eine Chance für den Einzelhandel. Mehr dazu auf den Seiten 4/5. MAI / JUNI 2021 | #3 Immer mehr Händler Online-Marktplätze wachsen Durch die Folgen der Corona- Pandemie haben sich in 2020 die Umsätze stationärer Händler aus dem Verkauf von Waren über Online-Marktplätze stark erhöht. Außerdem hat Click & Collect massiv an Bedeutung gewonnen. Laut dem neuen Online-Monitor des HDE konnte der Handel in Deutschland im vergangenen Jahr über Click & Collect immerhin einen Umsatz in Höhe von 4,6 Milliarden Euro erzielen. Das entspricht einem Anteil von mehr als sechs Prozent am gesamten Online-Umsatz 2020. Einen großen Umsatzschub gab es mit +40 Prozent auch beim Verkauf über Online-Plattformen. Die Aktivitäten der stationären Händler im Online-Handel sind 2020 weiter angestiegen: 45 Prozent sind nun auch im Internet vertreten. Gleichzeitig sinkt allerdings die Zahl der Händler mit eigenem Online-Shop, die Bedeutung von Online-Marktplätzen nimmt dagegen weiter zu. Tarifverhandlungen in Bayern Erste Runde ohne Ergebnis Die Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel sind ohne Ergebnis vertagt worden. Ein konkretes Angebot hatten die Arbeitgeber nicht vorgelegt. Zum Auftakt der Tarifrunde für den bayerischen Einzelhandel hatten die Arbeitgeber angesichts der Corona- Pandemie ihre Forderungen nach moderaten Lohnerhöhungen untermauert. Man habe sich nach eineinhalb Stunden Verhandlungen in München ohne Ergebnis auf den 8. Juni vertagt, so die Tarifgeschäftsführerin des Handelsverbands Bayern (HBE), Dr. Melanie Eykmann. „Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Pandemie Mahnungen vermeiden Meldung an GEMA erforderlich Alle musiknutzenden Einzelhändler, die in diesem Jahr aufgrund behördlicher Veranlassung geschlossen hatten oder noch geschlossen sind, sollten der GEMA diese Schließungszeiten umgehend über das Online-Portal mitteilen. Betriebe werden wegen ihrer für 2021 laufenden Verträge keine Mahnungen erhalten, wenn der GEMA die aktuellen und vergangenen behördlich veranlassten Schließungszeiten (seit 1.1.2021) über das GEMA-Online-Portal mitgeteilt wurden. Wichtig: Betroffene Händler sollten die Meldung über Schließungen bzw. Öffnungen regelmäßig aktualisieren (ca. alle 4 Wochen). Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.gema.de. Auf diese Weise können Mahnungen und Auseinandersetzungen mit der GEMA von vornherein weitgehend vermieden und eine effiziente, möglichst genaue Abwicklung der Gutschriften bzw. Rücküberweisungen (falls schon gezahlt wurde) gewährleistet werden. Ihre HBE-Ansprechpartnerin: Claudia Chondros, E-Mail: chondros@hvbayern.de, Telefon: 089 55118-115. gibt es für die meisten Geschäfte nichts zu verteilen. Eine Erhöhung der tariflichen Personalkosten würde die bedrohliche Schieflage der vom Lockdown betroffenen Betriebe nur noch weiter verschärfen.“ Eykmann rechnet mit Blick auf die „unvernünftige und realitätsferne“ Forderung von Verdi nach 4,5 Prozent mehr bei den Löhnen und Gehältern sowie generell 45 Euro Aufschlag pro Monat mit einer „der schwierigsten Tarifrunden der letzten Jahre.“ Vor dem Hintergrund der großen Kluft zwischen den Gewinnern und Verlierern der Corona-Krise, brauche man jetzt unbedingt eine angepasste Struktur des Tarifvertrages. Eykmann: „Im bayerischen Einzelhandel können wir Arbeitsplätze nur dann wirklich sichern, wenn wir uns mit Verdi auf tarifliche Differenzierungsklauseln einigen.“ Praxiswissen Mitglied werden und von unseren Leistungen profitieren www.hv-bayern.de/leistungen/ praxiswissen HERAUSGEBER Handelsverband Bayern e.V. Redaktion/V.i.S.d.P: Bernd Ohlmann – ©HBE, Erscheinungsweise: 2 mtl., Postfach 201342, 80013 München, T. 089 55118-115, www.hv-bayern.de HBE BEZIRKE ■ Oberbayern | München | 089 55118-0 | Fax 089 55118-163 | info@hv-bayern.de ■ Oberpfalz/Niederbayern | Regensburg | 0941 60409-0 | Fax 0941 60409-99 | oberpfalz-niederbayern@hv-bayern.de ■ Oberfranken | Bayreuth | 0921 72630-0 | 0921 72630-30 | oberfranken@hv-bayern.de ■ Mittelfranken | Nürnberg | 0911 24433-0 | 0911 208921 | mittelfranken@hv-bayern.de ■ Unterfranken | Würzburg | 0931 35546-0 | 0931 17127 | unterfranken@hv-bayern.de ■ Schwaben | Augsburg | 0821 34670-0 | 0821 36435 | schwaben@hv-bayern.de

Aktuelle Meldungen

© Copyright Handelsverband Bayern e.V.