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Handel direkt 5/2020

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02 TOP THEMEN HANDEL

02 TOP THEMEN HANDEL DIREKT | SEPTEMBER / OKTOBER 2020 | #5 Digitalisierung des Mittelstands Neue Fördermöglichkeiten Falschgeld Gefälschte 10- und 20-Euro-Banknoten Unterstützung für den stationären Handel Ebay verlängert Hilfsprogramm Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks und wollen Ihre Prozesse digitalisieren? Sie möchten von der staatlichen Förderung profitieren, scheuen aber den formellen Aufwand? Dann sollten Sie Go-digital kennenlernen! Mit seinen drei Modulen „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ unterstützt Sie das Förderprogramm go-digital nicht nur bei der Optimierung von Prozessen und der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch Digitalisierung, sondern finanziert auch Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat dazu eine Reihe von kompetenten Beratungsunternehmen autorisiert, die Sie bei der Suche nach individuellen Lösungen für Ihren Online-Handel, die Digitalisierung Ihres Geschäftsalltags und den steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung unterstützen. Die Beratungsunternehmen übernehmen auch die Antragstellung für die Fördermittel und die Abrechnung. Weitere Infos unter https://www. innovation-beratung-foerderung.de. Ihr HBE- Ansprechpartner: Martin Wallner, E-Mail: wallner@ hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-140. Innenstädte unter Druck 500-Millionen-Euro- Fonds soll helfen Die Deutsche Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2020 rund 34.000 falsche Euro-Banknoten registriert. Die Zahl der 10- und 20-Euro-Fälschungen ist deutlich gestiegen. Dabei handelte es sich vor allem um einfache Druckfälschungen ohne Sicherheitsmerkmale. Im europäischen Vergleich kommt Falsch geld in Deutschland weiterhin nur unterdurchschnittlich vor. Das Risiko in Deutschland mit Falschgeld in Berührung zu kommen, ist nach wie vor sehr gering. Rein rechnerisch entfallen pro Jahr rund acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Wie man Falschgeld erkennen kann und was der Einzelhändler tun muss, wenn Falschgeld im Geschäft auftaucht, erfahren Sie in unserem HBE-Praxiswissen „Falschgeld“. Ihr HBE-Ansprechpartner: Martin Wallner, E-Mail: wallner@hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-140. Viele stationäre Händler leiden unter der Corona- Krise. Auf der Suche nach neuen Impulsen und Strategien für ihr Geschäft sind Einzelhandelsunternehmen verstärkt in den Online-Handel eingestiegen. In Bayern verkaufen derzeit bereits rund 30 Prozent der Händler Waren über das Internet. Ebay will Unternehmen, die mit dem Online-Handel ein zweites Standbein für ihr Geschäft schaffen wollen, unterstützen. Die bekannte Auktionsplattform hat dafür sein Soforthilfeprogramm bis Ende 2020 verlängert. Einzelhändler, die den Ebay-Marktplatz nutzen möchten, erhalten für sechs Monate einen Premium-Shop kostenfrei. Sie können ein halbes Jahr kostenlos den Kundenservice in Anspruch nehmen und zahlen für drei Monate keine Provisionen für erfolgreich verkaufte Artikel. Händler können jederzeit aus dem Programm wieder aussteigen und gehen keine langfristigen Verpflichtungen ein. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://cloud.forbusiness.ebay.com/desoforthilfeprogramm. Ihr HBE-Ansprechpartner: Martin Wallner, E-Mail: wallner@hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-140. Angesichts drohender Insolvenzen im innerstädtischen Handel durch die Corona-Krise hat der HDE seine Forderung nach einer Unterstützung von Kommunen und Handel erneuert. Denn es droht eine Verödung vieler Innenstädte. „Wir brauchen ein koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten, um geeignete Einzelhandelskonzepte zu entwickeln, die den geänderten Anforderungen der Besucher gerecht werden. Es gilt, ganzheitlich darüber nachzudenken, wie die Herzen der Städte attraktiv und lebendig gestaltet werden können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Handel werde dabei auch in Zukunft oft die dominante Funktion übernehmen. Die Kommunen müssen aber viel breiter denken, beispielsweise könne eine Spezialisierung erfolgen und zu einem neuen Profil beitragen. Hier sind Planungshilfen für Kommunen gefragt. Weiterhin muss eine systematische Analyse der Leerstände erfolgen, um Handlungsbedarf zu erkennen und anzugehen. Genth: „Derzeit gibt es keine systematische, bundesweit einheitliche Erfassung der Leerstände. Wir brauchen daher ein standardisiertes digitales Leerstandskataster.“ Schließlich fordert der HDE die Einrichtung von speziellen Austauschformaten zwischen Handel, Kommunen und Immobilieneigentümern. „Eine gesunde Innenstadt braucht einen gesunden Branchenmix. Hier muss aktiver gemanagt werden. Ansonsten ist die Zukunft unserer Stadtzentren in Gefahr“, so Stefan Genth. Ihre HBE-Ansprechpartnerin: Simone Streller, E-Mail: streller@hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-112. Unsere Praxiswissen Mitglied werden und von Leistungen profitieren. www.hv-bayern.de/leistungen/praxiswissen

HANDEL DIREKT | SEPTEMBER / OKTOBER 2020 | #5 Absicherung gegen existenzgefährdende Risiken Flexibel und attraktiv TOP THEMEN 03 Einzelhandelsunternehmen müssen sich gegen existenzgefährdende Risiken absichern. Um Betriebsinhabern in Sachen Absicherung Last von den Schultern zu nehmen, hat der HBE-Kooperationspartner Signal Iduna ein attraktives Angebot entwickelt. Mit der Signal Iduna stellt sich den Betrieben seit vielen Jahren ein starker Partner an die Seite. Der SI Handelsschutz ist ein mächtiges Instrument, um das Unternehmen gegen existenzgefährdende Risiken abzusichern. Christian Burghard (Signal Iduna): „Unsere Multi-Risk-Versicherung deckt lückenlos alle geschäftsrelevanten Risiken ab. Von der betrieblichen Haftpflicht- über die Geschäftsinhalts- und Maschinen- bis zur Elektronikversicherung.“ Die einzelnen Leistungspakete können schnell und flexibel an den eigenen Bedarf angepasst werden. Der Betriebsinhaber kann die Selbstbeteiligung flexibel festlegen, und zwar in Stufen zwischen 0 und 2.500 Euro je Schadenfall. Burghard: „Mit unserem SI Handelsschutz Social-Media-Shopping auf dem Vormarsch Facebook & Instagram Corona-Pandemie Maske ist für alle Pflicht Mit Blick auf die ausufernden Corona-Demonstrationen und die andauernden Diskussionen über die Maskenpflicht hat HBE-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Puff eindringlich an das Einhalten der Hygieneund Abstandsregeln appelliert. Der Handel müsse strikt auf die Einhaltung der Maskenpflicht in den Geschäften achten, so Puff. „Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung ist ohne Zweifel lästig und anstrengend. Aber um eine zweite Corona-Welle zu verhindern, haben wir derzeit neben den Abstandsregeln leider keine Alternativen.“ Die Mitarbeiter im Handel, aber auch die Kunden, müssten penibel auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bieten wir einen umfassenden Versicherungsschutz für den Handel: Absicherung nicht von der Stange, sondern aufgebaut aus umfassenden Leistungspaketen.“ Der Eckpfeiler des betrieblichen Versicherungsschutzes und somit essenziell für die Existenzsicherung eines Betriebes ist die Haftpflichtversicherung. Das Haftpflicht-Paket des SI Handelsschutzes enthält unter anderem die erweiterte Produkthaftpflicht. Darüber hinaus sind auch Produktrückrufe sowie das Handelsrisiko – letzteres weltweit – abgesichert. Das Sach-Paket wiederum deckt neben anderem das Betriebsunterbrechungsrisiko ab sowie Elementarschäden, Glasbruch, Einbruchdiebstahl und das Baustellenrisiko. Burghard: „Gerade Baustellen sind ein existenzbedrohender Faktor für den Handel: Wegfallende Parkplätze und Absperrungen sorgen dafür, dass Kunden wegbleiben.“ Ihr Ansprech partner: Christian Burghard, E-Mail: hbe@ signal-iduna.de, Tel.: 089 55144-280. Facebook will zur Plattform für den Online-Handel werden – und könnte mit seiner gewaltigen Reichweite und technischen Stärke das Geschäft aufmischen. Und auch Instagram bietet nicht nur schöne Fotos, sondern zusätzlich Shopping-Möglichkeiten. Gerade in der Corona-Pandemie, in der sich immer noch viele Kunden scheuen, im stationären Handel einzukaufen, sollten Unternehmen diese Plattformen nutzen, um zusätzlichen Umsatz zu generieren. Denn die Zahl der Social-Media-Nutzer steigt fortlaufend. Warum also als Händler nicht die Chance ergreifen und dort Umsätze generieren? Die Initiative „Bayern hilft seinen Händlern“ hat eine umfassende Checkliste für die Nutzung von Facebook und Instagram erstellt. Die Checkliste können Sie unter www.soforthilfe-handel.bayern downloaden. Sie verrät Ihnen, was notwendig ist, um Ihre Waren bei Facebook und Instagram verkaufen zu können. Ihr HBE-Ansprechpartner: Martin Wallner, E-Mail: wallner@hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-140. achten. Puff: „Denn wenn das Virus sich wieder verstärkt ausbreitet und die Fallzahlen ansteigen, droht ein zweiter Lockdown. Das wäre für den Handel eine absolute Katastrophe.“ Ein einmaliger Verstoß gegen die Maskenpflicht wird in Bayern mit 250 Euro geahndet. Bei mehrmaligen Verstößen können sogar bis zu 500 Euro fällig werden. Neues HBE-Handbuch für den Handel Mehr Kunden und mehr Umsatz Wie kann der stationäre Händler sein Profil schärfen? Welche Basics sind dafür Voraussetzung? Wie gelingt eine erfolgreiche Kundenansprache und womit kann die Online-Sichtbarkeit gesteigert werden? Antworten gibt das neue HBE-Handbuch für den stationären Handel. Läuger: „Unser neues Handbuch, das vor der Corona-Pandemie in Auftrag gegeben wurde und jetzt umso wichtiger ist, soll den Unternehmen Anregungen für die tägliche Arbeit bieten.“ Im Mittelpunkt stehen Kundenorientierung, Ladengestaltung und Online- Präsenz. Präsentiert werden nicht nur die aktuellen Trends im Handel, sondern auch praktische Hinweise zur erfolgreichen Kundenorientierung, Beispiele für eine attraktive Ladengestaltung und Anleitungen für die verbesserte digitale Sichtbarkeit. Checklisten zu allen Themenbereichen helfen bei der konkreten Umsetzung. Läuger: „Der stationäre Einzelhandel muss seine Prozesse und Konzepte optimieren und professionalisieren. Nur so kann der Handel in diesem verschärften Wettbewerb bestehen.“ Das „Handbuch für den stationären Einzelhandel“ steht auf der HBE-Website unter www.hv-bayern.de zum kostenlosen Download bereit. Ihre HBE- Ansprechpartnerin: Simone Streller, E-Mail: streller@hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-112.

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