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Handel direkt 5/2019

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02 TOP THEMEN HANDEL

02 TOP THEMEN HANDEL DIREKT | SEPTEMBER / OKTOBER 2019 | #5 14. Bayerischer Stadtmarketingtag Rechtzeitig anmelden Der Stadtmarketingtag Bayern hat sich seit langem als wichtige Plattform für Konzepte zur Positionierung und Profilierung von Stadtzentren sowie Handels- und Geschäftslagen etabliert. Die mittlerweile 14. Fachveranstaltung findet am 13. November in Schweinfurt unter dem Motto „Stadtgeschichte(n) neu schreiben – Stadt modern (weiter)denken und präsentieren“ statt. Experten werden zeigen, wie sich die Stadt unter anderem durch die zunehmende Digitalisierung verändern wird und wie dieser Wandel aktiv gestaltet werden kann. Denn auf Kommunen und Handel kommen große Herausforderungen zu. Der Stadtmarketingtag bietet wieder innovative Impulse, Vermarktungsansätze und Best-Practice- Beispiele (z. B. „Schweinfurt – Erfolgsgeschichten und neue Wege“ oder „Stadt neu denken – Von Teuschnitz bis Singapur: Die eigene DNA in emotionale Orte, Produkte und Erlebnisse verwandeln“). Der 14. Bayerische Stadtmarketingtag wird von der Cima mit Unterstützung unter anderem des HBE, des Wirtschaftsministeriums und der Rid Stiftung durchgeführt. Weitere Infos und Anmeldung bei: Simone Streller, E-Mail: streller@ hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-112. Handel direkt gibt’s auch als E-Paper! www.hv-bayern.de/handeldirekt Rechte und Pflichten der Händler Reklamation und Umtausch Rücktritt, Umtausch, Garantie und Reklamation: Händler müssen die gesetzlichen Vorgaben unbedingt beachten. Kunden haben aber nicht in jedem Fall ein generelles Umtausch- und Reklamationsrecht. Für fehlerfreie Ware besteht zum Beispiel kein Rücktritts- oder Umtauschrecht, wenn der Verkäufer ein solches nicht freiwillig einräumt. Welche Rechte und Pflichten haben also Händler bei Reklamation oder Garantie? Dem Kunden den Gegenwert der gekauften Ware in bar, als Gutschein oder vielleicht als andere Ware erstatten? Was muss bei Qualitätsmängeln beachtet werden? Welche Fristen gelten bei dem Umtausch defekter Ware? Antworten auf diese Fragen gibt Ihnen unser aktualisiertes HBE-Praxiswissen „Reklamation und Umtausch“. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Juristen in Ihrer HBE-Geschäftsstelle. Kündigung So vermeiden Arbeitgeber teure Fehler Das müssen Unternehmen beachten Zollkontrollen wegen Mindestlohn Seit der Einführung des Mindestlohns kontrolliert die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Zoll verstärkt die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Leider gehen Zollbeamte bei Kontrollen oftmals mit unverhältnismäßigen Mitteln vor. Dem HBE sind Fälle bekannt, in denen der Zoll mit bewaffneten Beamten in Dienstkleidung in Einzelhandelsgeschäfte gestürmt ist und sehr rabiat kontrolliert hat. Sowohl die Beschäftigten als auch die Kunden wurden durch dieses brachiale Auftreten irritiert und verschreckt. Zollkontrollen müssen jedoch maßvoll und verhältnismäßig durchgeführt werden. Geschäftsschädigende Maßnahmen der Zollbeamten müssen ausnahmslos unterlassen werden. In einem Handlungsleitfaden des HBE werden Wege aufgezeigt, im Falle einer Kontrolle besonnen und vorbereitet zu reagieren. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil die Zollkontrollen regelmäßig ohne vorherige Ankündigung stattfinden. In kompakter Form bietet der HBE-Handlungsleitfaden einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln (z. B. Auskunftsverweigerungsrecht, usw.). Den „Handlungs leitfaden für Zollkontrollen“ finden Sie unter www.hv-bayern.de. Foto: @ fovito - stock.adobe.com Kündigungen sind für Arbeitgeber leider nicht immer zu umgehen. Bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen werden jedoch oft genug vermeidbare Fehler gemacht. Diese führen dazu, dass die Kündigung entweder scheitert oder zumindest erheblich erschwert wird. Für den Arbeitgeber ist das nicht selten mit erheblichen Kosten verbunden. Damit Fehler bereits im Vorfeld vermieden werden können, sollten Händler die rechtlichen Möglichkeiten bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen kennen. Nach Gesetz und Tarifvertrag bedarf jede Kündigung, auch eine Änderungskündigung, der Schriftform. Schriftform bedeutet mit Originalunterschrift des/der Kündigungsberechtigten. Telefax/Kopie/E-Mail oder ähnliches genügt nicht. Auch mündliche Kündigungen sind unwirksam. Aus der Formulierung des Kündigungsschreibens muss eindeutig hervorgehen, dass und zu welchem Zeitpunkt das Arbeitsverhältnis zu Ende gehen soll (z. B. fristlos, hilfsweise fristgerecht zum nächst zulässigen Termin; fristgerecht zum 31.12.; außerordentlich zum 27.03. usw.). Wichtig: Es empfiehlt sich dringend, das Wort „Kündigung“ zu verwenden. Weitere ausführliche Informationen finden Sie in unseren HBE-Praxiswissen „Kündigung“ und „Kündigung im Kleinbetrieb“. In Einzelfällen sollten Sie sich jedoch unbedingt vor einer Kündigung mit den HBE-Juristen in Verbindung setzen.

HANDEL DIREKT | SEPTEMBER / OKTOBER 2019 | #5 TOP THEMEN 03 Onlinepräsenz-Check Mehr Bekanntheit und Frequenz für Unternehmen Lokaler Erfolg beginnt für immer mehr Unternehmen im weltweiten Netz. Doch viele Websites sind veraltet oder werden in Suchmaschinen so gut wie gar nicht gefunden. Für online-verwöhnte Kunden sind Geschäfte nur dann von Bedeutung, wenn man sie auch im Web findet. Die Suche nach stationären Geschäften im Internet ist für viele Kunden oftmals frustrierend: Über zwei Drittel sind laut Studien mit den Suchergebnissen unzufrieden. HBE-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Puff: „Hier muss der Handel noch weiter aufrüsten, damit er für die Konsumenten im Netz auffindbar ist. Der Handel muss dort sein, wo seine Kunden sind.“ Gründe für die Unzufriedenheit der Kunden mit den Angeboten im Netz sind oftmals die unzureichende Online-Präsenz lokaler Akteure aus Einzelhandel, Gastronomie, Gewerbe, Handwerk u. a. Websites sind technisch und inhaltlich veraltet. Online-Handel in Deutschland Alle Zahlen und Daten In den Ergebnissen von Suchmaschinen finden sich lokale Websites nicht dort, wo Suchende sie erwarten. Relevante Online-Verzeichnisse listen ansässige Organisationen nicht oder nur teilweise – meist mit unzureichender Information und unterschiedlichen Angaben. Hinzu kommen sporadische Aktivitäten in sozialen Netzwerken, die nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Abhilfe bietet der Onlinepräsenz-Check der Cima. Er liefert schnell und übersichtlich Fakten und Empfehlungen zur besseren Sichtbarkeit im Web. Berücksichtigt werden die eigene Website, einschlägige Online-Verzeichnisse, Suchmaschinen-Ergebnisse sowie das Engagement in sozialen Medien. Über 80 Prozent der bayerischen Händler haben eine Homepage. Knapp 30 Prozent verkaufen ihre Ware online. Ihr Ansprechpartner: Achim Gebhardt, E-Mail: gebhardt@cima.de, Tel.: 089 55118-139. Die Online-Ausgaben der Kunden steigen weiter: Allein in Bayern wird sich das Umsatzvolumen im E-Commerce in diesem Jahr auf rund 8,3 Mrd. Euro erhöhen. Dies entspricht einer Steigerung von 10 Prozent. Die Digitalisierung verändert den Einzelhandel nachhaltig und tiefgreifend. Neue Technologien und der Wandel im Kundenverhalten wirken sich unmittelbar auf die Geschäftsmodelle der Unternehmen aus. Die durchschnittlichen Ausgaben je Online- Shopper steigen und immer mehr Ältere entdecken das Online-Shopping. Online-Schaufenster gewinnen in fast allen Branchen noch einmal deutlich an Bedeutung für stationäre Käufe. Wie sich der E-Commerce in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Auswirkungen damit verbunden sind, zeigt der HDE-Online-Monitor. Darin finden Sie alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zum Online- Handel in Deutschland. Den HDE-Online-Monitor erhalten Sie bei: Martin Wallner, E-Mail: wallner@ hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-140. HDE-Jahresprognose Einzelhandel Zwei Prozent Umsatzwachstum Die Umsätze im deutschen Einzelhandel wachsen in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 um 2 Prozent. Preisbereinigt wird das Umsatzplus rund 0,5 Prozent betragen. Dabei wächst der stationäre Einzelhandel um nominal 1,3 Prozent, während der Online-Handel seine Erlöse um rund 9 Prozent auf 57,8 Milliarden Euro erhöht. Damit steht der E-Commerce für fast die Hälfte des absoluten Jahreswachstums im Einzelhandel. Die aktuelle Umfrage des HDE zeigt damit, dass sich die wirtschaftliche Situation im Einzelhandel gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert hat. Abermals sind es aber die kleinen und mittelständischen Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, die deutlich pessimistischer sind. Diese haben Schwierigkeiten, die großen Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. So nutzen zwei Drittel der befragten Unternehmen den Vertriebsweg Internet nicht. Viele Händler lassen sich insbesondere von den komplexen Anforderungen an den Datenschutz abschrecken. Arbeitszeugnis Teure Fehler vermeiden Ob Zwischenzeugnis oder endgültiges Arbeitszeugnis: Arbeitszeugnisse sind leider häufig Gegenstand von Meinungsverschiedenheiten oder Gerichtsverfahren zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Grundsätzlich gilt, dass jeder Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Rechtsanspruch auf Zeugniserteilung hat. Was aber müssen Arbeitgeber dabei unbedingt beachten? Antworten auf alle Fragen gibt das HBE-Praxiswissen „Zeugnis“. Neben den generellen Anforderungen finden Sie darin unter anderem auch eine Checkliste für ein qualifiziertes Zeugnis und ein Musterzeugnis. Das Praxiswissen können Sie unter www.hv-bayern.de kostenlos downloaden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Juristen in den HBE-Bezirksgeschäftsstellen. Umsetzung der DS-GVO Immer noch großer Handlungsbedarf Seit Mai 2018 ist das neue Datenschutzrecht (DS- GVO) in Kraft. Doch noch immer haben sehr viele Unternehmen die erforderlichen Maßnahmen nur teilweise oder gar nicht umgesetzt. Eine gute Übersicht über die Informationspflichten, alle Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung und die wichtigsten Schritte zur Umsetzung finden Sie in unserem HBE-Quick-Check (Download unter www.hv-bayern.de). Darin enthalten ist auch eine komplette Übersicht über alle 18 Spezial- Praxiswissen des HBE. Praxisnahe Erläuterungen, Checklisten und Musterformulare zur DS-GVO finden Sie auch bei der Bayerischen Staatsregierung (www.dsgvo-verstehen-bayern.de) sowie beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (www.lda.bayern.de). Ihr HBE-Ansprechpartner: Martin Wallner, E-Mail: wallner@ hv-bayern.de, Tel.: 089 55118-140.

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