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Handel direkt 1/2020

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06 REGIONAL HANDEL

06 REGIONAL HANDEL DIREKT | JANUAR / FEBRUAR 2020 | #1 ■■Oberbayern 30.000 Euro für die Stiftung Knochenmarkspende Lothar Odenbach (r.), Vorstandsvorsitzender der Edeka Südbayern Stiftung, überreicht gemeinsam mit Michael Mühlehner (l.), Vertriebsleiter der NK Südfilialen GmbH, den Spendenscheck an Dr. Hans Knabe (Mitte), Stiftungsvorstand der Aktion Knochenmarkspende Bayern. Die Edeka Südbayern Stiftung hat 30.000 Euro an die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) gespendet. Vorstandsvorsitzender Lothar Odenbach übergab den Scheck an AKB-Stiftungsvorstand Dr. Hans Knabe. Odenbach: „Die Arbeit der Stiftung ist ein immens wichtiger Beitrag im Kampf gegen Leukämie. Sie rettet Leben und dieses Engagement stärken wir sehr gern“. Dr. Knabe bedankte sich für den Scheck und lobte die Zusammenarbeit mit Edeka: „Wir freuen uns über diese Unterstützung. Sie knüpft an die Tradition unserer langjährigen Partnerschaft mit den Lebensmittelmärkten von Tengelmann an, die Edeka übernommen hat“. Die Edeka Südbayern Stiftung fördert sowohl gemeinnützige Einrichtungen als auch Einzelpersonen, die unverschuldet in Not geraten sind. ■■München Verkehrskonzept sorgt für Ärger Mit Blick auf das Münchner Verkehrskonzept hat der HBE zusammen mit anderen Verbänden und Kammern mehr Rücksicht auf die Interessen von Unternehmen und Anwohnern gefordert. Zudem müsse es eine frühzeitige Abstimmung der geplanten Maßnahmen mit allen Betroffenen geben. Ein modernes Verkehrsmanagement sei in der Lage, den städtischen Verkehr für alle verträglich zu steuern, ohne die freie Wahl des Verkehrsmittels einzuschränken, heißt es in ■■Bad Kötzting Werbung für Ausbildung im Handel Um junge Leute für die Einzelhandelsbranche zu begeistern und damit dem Nachwuchsmangel entgegenzusteuern, war der HBE wieder auf der Ausbildungsmesse in Bad Kötzting. Am HBE-Stand informierten der HBE-Ortsvorsitzende Peter Schödlbauer und HBE-Referent Christian Spielvogel über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Einzelhandel. Schödlbauer: „Viele Jugendliche und Eltern „Wir brauchen für München ein umfassendes Mobilitätskonzept.“ einem gemeinsamen Papier von HBE, IHK, Handwerkskammer, Hotel- und Gaststättenverband sowie CityPartner München. Benötigt werde unter anderem ein Sofortprogramm für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie ein bedarfsorientiertes Parkraumkonzept, das genügend Flächen für Anwohner, Unternehmen und Lieferverkehr zur Verfügung stellt. HBE-Präsident Ernst Läuger warnt vor Flickschusterei und fordert ein umfassendes Mobilitätskonzept, das zunächst die Rahmenbedingungen für die Erreichbarkeit des Handelsstandortes Altstadt deutlich verbessert. „Die handstreichartige Umsetzung einzelner Maßnahmen schadet der Attraktivität der Altstadt als Einkaufsstandort, zumal der Online- Handel eine bequeme Alternative bietet.“ (v.l.): HBE-Ortsvorsitzender Peter Schödlbauer (Modehaus Schödlbauer), Maria Simon und Christian Spielvogel (beide HBE-Bezirk Oberpfalz/Niederbayern). wissen gar nicht, welche großen Chancen der Handel bietet. Auf solchen Veranstaltungen kann man in persönlichen Gesprächen ausführlich beraten.“ ■■Ingolstadt „Dein, Mein, Unser D#Ing - Digitales Ingolstadt“ Der lokale Einzelhandel, die Gastronomie und handelsnahe Dienstleister sehen sich auch in Ingolstadt mit sinkenden Frequenzen in den Einkaufsstraßen und der Konkurrenz aus dem Internet konfrontiert. Bereits Anfang 2019 hat die Stadt zusammen mit der IFG und IN-City von der Rid Stiftung die Zusage zur Aufnahme in das Coachingprogramm „Digitalisierung für die Händlerschaft einer Stadt“ erhalten. Ziel des Coaching-Projektes („Dein, Mein, Unser D#Ing – Digitales Ingolstadt“) ist es, die Vielfalt der Stadtkultur zu erhalten, aber auch lokale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Die Unterstützung der Rid Stiftung für den Ingolstädter Einzelhandel war zunächst für ein Jahr geplant und wurde nun aufgrund der Bedeutung und des Erfolgs des Projektes um ein weiteres Jahr verlängert. Verlängerung des Digitalisierungscoachings für den Ingolstädter Einzelhandel (v.l.): Prof. Dr. Georg Rosenfeld (Vorstand der IFG), Christian Lösel (Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt), Michaela Pichlbauer (Vorständin der Günther Rid Stiftung) und Thomas Deiser (Vorstand von IN-City).

HANDEL DIREKT | JANUAR / FEBRUAR 2020 | #1 REGIONAL 07 ■■Augsburg HBE lädt zum Valentinsempfang Der Valentinsempfang des HBE-Bezirks Schwaben in Augsburg ist seit vielen Jahren eine feste und geschätzte Veranstaltung. Die Gäste können in gelockerter Atmosphäre persönliche Kontakte festigen und Erfahrungen austauschen. Der Valen tinsempfang findet in diesem Jahr am Freitag, den 14. Februar 2020 ab 17 Uhr im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg statt. „Was sind überhaupt Werte? Was unterscheidet sie von Wünschen? Wann wird etwas oder jemand wertvoll für uns?“ Diesen und weiteren Fragen wird sich in gewohnt unterhaltsamer, aber nie banaler Manier Prof. Dr. Thomas Schwartz stellen. Er ist Professor an der Universität Augsburg, TV-Moderator beim Bayerischen Rundfunk ( z. B. „Alpha bis Omega“) und Pfarrer in Mering. Weitere Informationen zum Valentinsempfang und Anmeldung beim HBE-Bezirk Schwaben: Larissa Völker, E-Mail: voelker@ hv-bayern.de, Tel.: 0821 34670-11. ■■Nürnberg „Männer“ ist Unternehmen des Jahres 2019 ■■Mittelfranken Rückblick und Ausschau Traditioneller Jahresabschlussempfang des HBE-Bezirks Mittelfranken. HBE-Bezirksvorsitzender Jürgen Oriold hat beim Jahresabschlussempfang im „Hotel Schindlerhof“ in Nürnberg wieder zahlreiche Vertreter von Kommunen, Behörden, Institutionen und befreundeten Verbänden begrüßt. Darunter waren z. B. der Präsident der Regierung von Mittelfranken, Dr. Thomas Bauer und Christian Vogel (Bürgermeister der Stadt Nürnberg). HBE-Bezirksgeschäftsführer Uwe H. Werner: „Unser Jahresabschlussempfang soll in einem besonderen Rahmen und doch in zwangloser Weise persönliche Kontakte fördern.“ ■■Augsburg Theorie ist gut, Praxis ist besser Eine Woche lang führten 26 Auszubildende der Edeka Südbayern den Supermarkt in der Augsburger Hofrat-Röhrer-Straße. Die jungen Chefs auf Zeit steuerten dabei sämtliche Abläufe, die im Tagesgeschäft eines Marktes wichtig sind. „Das ist bereits unser zweiter Azubi-Markt. Vergangenes Jahr hatten wir mit diesem Konzept in München Premiere gefeiert“, berichtete Claus Hollinger (Vorstand der Edeka Südbayern). „Es verlief sehr erfolgreich und unsere teilnehmenden Nachwuchskräfte konnten zusätzliches Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten tanken.“ Welche Waren müssen bestellt werden? Wer koordiniert Anlieferung und Verteilung von Obst und Gemüse im Markt? Die Azubis entschieden, was und vor allem wie es gemacht wird. Sie handelten eigenverantwortlich und musten sich dazu im Team abstimmen. Mit dem Projekt „Azubis führen einen Markt“ soll der Edeka-Nachwuchs neue Kompetenzen entwickeln. ■■München Auszeichnung für Bettenrid München hat Bettenrid den Erasmus-Grasser-Preis 2019 verliehen. Mit der Auszeichnung ehrt die Landeshauptstadt das Engagement des Unternehmens und würdigt herausragende Leistungen in der beruflichen Bildung von Jugendlichen und jungen Nachwuchstalenten. Seit 2014 schließt sich Bettenrid jedes Jahr mit weiteren Unternehmen von „Münchens Ersten Häusern“ für das gemeinsame Ausbildungs-Projekt Azubi-College zusammen. Das Programm wird Auszubildenden im Einzelhandel als ergänzendes Coaching zur betrieblichen Ausbildung und der Berufsschule angeboten. Neben dem Azubi- College fördern die fünf Münchner Traditionshäuser Bettenrid, Hirmer, Sporthaus Schuster, Kustermann, und Hugendubel mit dem Talente-Programm ihren Führungs-Nachwuchs. Die Investition in ihre Mitarbeiter ist den Unternehmen ein gemeinsames Anliegen. Mittelfränkisches Unternehmen des Jahres 2019: HBE- Bezirksgeschäftsführer Uwe H. Werner (r.) überreicht Harald Lehmeier den Preis. Der HBE-Bezirk Mittelfranken zeichnet jedes Jahr Handelsunternehmen aus, welche durch Ideen und Leistungen herausragen. Unternehmen des Jahres 2019 ist Harald Lehmeier mit seinem Männermodegeschäft in der Nürnberger Innenstadt. HBE-Bezirksgeschäftsführer Jürgen Oriold: „Harald Lehmeier ist seit vielen Jahren erfolgreich am Markt und mittlerweile eines der wenigen mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen in der Fußgängerzone.“ Sein Fokus liege auf Produkten, die es sonst nicht vor Ort gibt, deren Qualität stimmt und die sich hervorheben. Das Leitmotiv von Lehmeier ist: „Ich will wissen, woher die Ware kommt“. Seine Kunden schätzen Auswahl, Beratung und entspanntes Ambiente. Nicht wenige kleiden sich von Kopf bis Fuß bei ihm ein. Selbstbewusst sagt er über die Online-Konkurrenz: „Das Internet macht uns nichts. Unsere Kunden möchten anfassen und fühlen, nicht einfach nur eine Taste drücken und bestellen. Sie suchen das Erlebnis Einkaufen.“ REGIONAL Wir sind für Sie vor Ort!

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